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Teufel Theater 10: das THX-System der Superlative
Das Heimkino-Set Theater 10 ist das größte, edelste, aufwändigste und teuerste Lautsprechersystem in der gesamten, nunmehr über 20jährigen Teufel-Geschichte. Zum durchweg THX Ultra-lizenzierten System gehören drei identische Frontlautsprecher Teufel M990, zwei Dipol-Effektlautsprecher M900D sowie zwei Aktivsubwoofer M10000. Die Kombination kostet im Versand ab Berlin knapp 8.800 Euro und dürfte zu den derzeit bestklingenden Heimkinosystemen überhaupt gehören. Ausnahmsweise soll die Beschreibung des grandiosen Teufel-Top-THX-Systems Theater 10 einmal ein komplettes Test-Zitat aus der Zeitschrift Video, Ausgabe 10/99, sein. Denn dem, was Autor Holger Biermann hier schrieb, ist kaum noch etwas hinzuzufügen...
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AUDIO-Leserwahl "Das Goldene Ohr"in der Kategorie High End-Surroundsets: 1. Platz im Jahr 2000, 2. Platz im Jahr 2001
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Leserwahl "Die besten Geräte 2000": Boxenset des Jahres*
*in der Kategorie über 5.000 DM |
Leserwahl in Ausgabe 4/01:
"Das beste Lautsprecher-Set des Jahres 2000" |
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Front-Lautsprecher Teufel M990 THX Ultra
Die M990 ist ein Stereo- und Centerlautsprecher, dessen technische und klangliche Qualitäten weltweit zum Besten gehören, was mit den derzeit verfügbaren Chassis, Frequenzweichen-Bauteilen und Entwicklungs-Know-how realisierbar ist.
So entschieden sich Teufel-Geschäftsführer Peter Tschimmel und Technik-Chef Markus Romeis im Mittel- und Tiefmitteltonbereich für jeweils zwei Treiber mit hochwertigsten Hexacone-Membranen. Die aus einem Stück gegossenen Aluminium-Körbe wurden im entscheidenen Bereich geöffnet, um eine bessere Ventilation der Schwingspulen zu gewährleisten. Die höchsten Frequenzen vertrauen die Berliner einem eigens neu entwickelten Titan-Hochtöner an, dessen Membran und Schwingspu-lenträger aus einem Stück gefertigt ist. Die Phase-Plugs im Zentrum der Mitteltöner sorgen gemeinsam mit einer überaus feinfühligen, musikalischen wie dynamischen akustischen Abstimmung und ausschließlich edelsten Frequenzweichen-Bauteilen - es kommen beispielsweise nur klangtreueste und teuerste Folienkondensatoren zum Einsatz - für eine absolut homogene Wiedergabe vom leisesten Pianissimo bis zur Höchstlautstärke.
Auch das Gehäuse genügt den allerhöchsten Ansprüchen: Mit einer überaus ansprechenden und edlen Mixtur aus schwarzem Schleiflack und echtem Buchefurnier macht die M990 in jedem Wohnraum und Heimkino eine Top-Figur.
Die M990 ist der einzige europäische Lautsprecher, der von Lucasfilm für die größte THX-Ausbaustufe mit Räumen bis zu 9.000 Kubikfuß lizenziert wurde.
- Belastbarkeit (nach IEC-Norm Long Term): 540 W
- Frequenzgang in Verbindung mit einem Subwoofer: 80 - 40.000 Hz
- empfohlene Mindestverstärkerleistung: 25 Watt
- geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-6 Ohm
- Gehäuseoberfläche: Schleiflack schwarz oder Buche
- Abmessungen (BxHxT): 630 x 430 x 250 mm
- Gewicht: 30 kg
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Aktiv-Subwoofer Teufel M10000 THX Ultra
Dieser unglaublich impulsive und selbst abgrundtiefe Bassfrequenzen wiedergebende THX-Subwoofer ist nicht nur einer der kompaktesten Woofer mit einer THX Ultra Solo-Lizenz, er gehört auch zu den Tieftönern mit der edelsten Verarbeitung und störungsfreiesten Basswiedergabe. Letzteres garantiert die bereits zum Patent angemeldete DPU-Technologie ("Differential-Phasen-Umkehrtechnik") - eine spezielle Gestaltung des Reflexkanals, die diffuse Strömungsverhältnisse über die gesamte Schlitzbreite gewährleistet und dadurch genauso nebengeräuschfrei ist wie eine geschlossene Box. Für den nötigen Bassschub sorgt eine vielfältig justierbare THX-Endstufe mit einer Sinusleistung von 350 Watt, während ein Schleiflack-Gehäuse in bester Verarbeitung einen sehenswerten optischen Auftritt sicherstellt.
Im Vergleich zum optisch und technisch ähnlichen Teufel-Aktivsubwoofer M8000 THX Ultra bietet der M10000 übrigens einen deutlich kräftigeren Tiefbass, da seine Frequenzgangkurve den -3 dB-Punkt erst um 7 Hertz tiefer, sprich 22 Hertz, erreicht.
- Chassis-Durchmesser: 315 mm
- Übertragungsbereich: 20 - 200 Hz
- einstellbare Übergangsfrequenz: 40 - 160 Hz
- Phasenumschalter: 0/180 Grad
- magnetische Abschirmung
- Pegelregler
- Endstufe wurde speziell für Teufel in Deutschland entwickelt und wird auch in Deutschland gefertigt
- 350 Watt Sinusleistung
- 700 Watt Musikleistung
- Netzteil mit groß dimensioniertem Ringkern-Transformator
- maximaler Schalldruck (1 m): 110 dB
- Abmessungen (BxHxT): 630 x 460 x 550 mm
- Gewicht: 45 kg
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Dipol-Lautsprecher Teufel M900D THX Ultra
Der doppelsymmetrische Vollbereichsdipol M900D ist ein Effektlautsprecher der absoluten Spitzenklasse, der aufgrund seiner exklusiven Technik zum Patent angemeldet ist. Er verfügt nicht nur über jeweils zwei nach vorn und hinten abstrahlende Hoch- und Mitteltöner, zusätzlich zu diesen insgesamt acht Chassis ist ein Tieftöner integriert, der bis hinab zur 80 Hertz-Grenze den vollen Basspegel reproduziert und somit einen absolut linearen Übergang zu jedem Haupt-Subwoofer mit einer tiefen Übergangsfrequenz sicherstellt.
Darüber hinaus bieten die für die größte THX-Klasse bis 9.000 Kubikfuß lizenzierten M900D eine dreistufige elektrische Anpassung für die jeweils gewünschte Wiedergabeform: - als gegenphasiger Vollbereichsdipol für Dolby Surround- und eine besonders räumliche Dolby Digital-Wiedergabe, - als einseitig direktstrahlender Lautsprecher für eine mehrkanalige HiFi-Wiedergabe und - als gleichphasiger Vollbereichsdipol für eine besser ortbare Dolby Digital- oder DTS-Wiedergabe.
- Belastbarkeit (nach IEC-Norm Long Term): 250 W
- Frequenzgang in Verbindung mit einem Subwoofer: 80 - 40.000 Hz
- empfohlene Verstärkerleistung: ab 10 Watt
- geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-6 Ohm
- Gehäuseausführung: Schleiflack schwarz oder Buche
- Abmessungen (B x H x T): 410 x 450 x 150 mm
- Gewicht: 10 kg
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Ausgabe 6/2001

Ausgabe 2/2002 |
"Europas stärkstes THX Ultra-Set"
"Wichtigstes Kriterium ist neben der Klangqualitätsstufe die Raumgröße. Mit dem Schalk im Nacken konfrontierten wir die Berliner mit einem abenteuerlich anmutenden Wunsch: Beschallt werden soll ein Raum mit einer Größe von fast 90 Quadratmetern, und bevorzugt wird die höchste Qualitätsstufe. Das Erfolg versprechende Lächeln von Entwicklungsboss Romeis hätte uns eine Warnung sein sollen. Seine Antwort fand ihren Weg aufzwei Paletten in die Redaktion und heißt Theater 10/3 EX Surround. Bestehend aus drei aktiven Subwoofern M 10000, ftinf M990- THX-Boxen und zwei doppelsymmetrischen Vollbereichs-Dipollautsprechern M900D THX.
Hörtest: Mit der DVD "Schwarze Katze - Weißer Kater" im Referenzplayer Proceed PMDT starteten wir: zu hören war ein tiefer und trockener Bass, kein bisschen überzogen und trotzdem massiv. Dialoge waren gut verständlich, und auch die tonale Unterstützung von horizontal bewegten Bildelementen gelang hervorragend. Auch bei kleinen Pegeln blieb die harmonische Raumabbildung der DVD "Brot und Tulpen" erhalten. Zugegeben, bei "Con Air" ließen wir es krachen. Mit konzentrierter Kraft drückten die drei M10000 einen in den Sessel, ohne dass akustische Details verloren gingen. Der tonale Vergleich mit dem im Kino Erlebten ging zweifelsfrei zugunsten des Teufel Theater 10/3 EX 3 aus.
Fazit: Das THX-Iizenzierte Theater 10 von Teufel ist eine perfekte Lautsprecher-Lösung im Heimkino. Räume bis zu fast 90 Quadratmeter können in mitreißender Qualität beschallt werden. Klasse, dass es dieses System in einer günstigeren Ausführung auch für 26- oder 52-Quadratmeter-Räume gibt. Eindrucksvoll wird hier der Anspruch an eine überdurchschnittliche Wiedergabe erfüllt.
Klang: 1,0 Labor: 1,0 Praxis: 1,0
Gesamtnote: 1,0 - Referenzklasse - Preis/Leistung: hervorragend |
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Leserwahl in Ausgabe 4/01: "Das beste Lautsprecher-Set des Jahres 2000" |
Design Jahrbuch 2001 |
"Übertrifft selbst den Sound guter Kinos"
Es war bis dato ein ganz normaler Tag in der redaktionseigenen Lautsprecherflugsicherung. Das blieb aber nicht so, denn plötzlich zeigte der Bildschirm dunkle Flecken, eine Armada von acht Schallwandlern bahnte sich den Weg Richtung Duisburg - Teufels Heimkinosystem 10/3 THX setzte zur Landung an. Ziel: Die Verbreitung von Angst und Schrecken - allerdings nur bei den Mitbewerbern. Sie möchten wissen, worum es geht?
Keine Sorge, wir sind nicht in den Bereich der Luftfahrt gewechselt, aber manch high-fideles Produkt bringt die Fantasie eben in den siebten Himmel. Dabei fängt alles auf dem Boden der Tatsachen an: Für die normgerechte Wiedergabe des Tones im Heimkino bedarf es einer ganzen Menge Lautsprecher. Diese hält der Markt in unterschiedlichen Größen und Qualitätsstufen bereit. Nach oben scheint keine Grenze zu existieren, und es macht wirklich Spaß, sich mit den Flaggschiffen zu beschäftigen - auch wenn sie für die meisten nur ein Traum bleiben werden.
Das achttellige Set erhebt den Anspruch, Räume bis 100 Quadratmeter zu beschallen. Nicht weniger als 48 Chassis setzen sich dafür in Bewegung. Allein neun werkeln in jedem der mächtigen Dipole und lassen sich je nach Einsatz in Bipol-, Dipol-oder Monopolbetrieb schalten. Die drei identischen Schallwandler für die Frontkanäle und für den rückwärtigen Center verfügen jeweils über sieben Chassis, deren Anordnung aus elektroakustischer Sicht mustergültig ist. Und zu guter Letzt zwei voluminöse 50 Kilogramm schwere aktive Subwoofer. Die eingebauten Endstufen leisten 350 Watt und ermöglichen Schalldrucke, die einen bei Bedarf gerne mal das Fürchten lehren. Trotz seiner Dimension lässt sich das System auch in Räumen betreiben, die nicht die Ausmaße eines Saales haben. Sie dominieren dann zwar den optischen Eindruck, aber darauf erheben sie ja sowieso Anspruch. Durch die edle Verarbeitung bedingt, erscheinen die formschönen Gehäuse auch nicht erschlagend, da gibt es wahrlich nichts zu beanstanden.
Für den Start bedarf es nur noch passender Elektronik, damit die Show beginnen kann. Die DVDs verschwanden im Player und wir meinten, ein imaginäres "fasten your seatbelt" zu sehen. Das war notwendig, denn bei den Rolling Stones geht es von der ersten Sekunde an zur Sache. Die Größe des Stadions, in dem die Aufnahme entstand, wurde authentisch in unsere vier Wände transportiert. Der typische Livesound mit knallharten und abgrundtiefen Bässen entstand mit einer fast unverschämten Leichtigkeit. Wenn Mick Jagger über die Bühne flippte und sein Gesang wahlweise aus einem der drei Frontlautsprecher ertönte, dann war das wieder einmal ein eindrucksvolles Argument für drei identische Frontboxen. Es war sogar zu verstehen, was Jagger sang, die Sprachverständlichkeit lag weit über dem Durchschnitt. Durch den rückwärtig eingesetzten Center gab es in der Klangkulisse auch kein akustisches Loch. Filmklassiker wie Titanic, der Terminator oder Krieg der Sterne durften wir so quasi in einer zweiten akustischen Premiere erleben. Vorher kaum zu hörende Details traten dabei ebenso zutage, wie nicht für möglich gehaltene Tieftoneffekte. Man wird in die Filmwirklichkeit hineingezogen und muss sich folglich über den Schweiß auf der Stirn nicht wundern. Dass eine derartige Wiedergabe den Sound selbst guter Kinos übertrifft, verwunderte letztlich niemanden mehr.
Fazit: Wenn Sie über einen ausreichend dimensionierten 'Heimkino-Flughafen' verfügen, die Grenze des Machbaren kennenlernen wollen und prinzipiell angstfrei sind, dann erteilen Sie diesem System eine Landeerlaubnis. Sie verlassen die First-Class im Bereich der Heimkino-Lautsprecher garantiert nicht mehr. Wir wünschen einen guten Flug!
Bewertung + hochwertige Verarbeitung + ungemein pegelfest + Rear als Di-, Bi- oder Monopol schaltbar
Note Klang: 1+ Verarbeitung: 1+
Referenzklasse 1+ Preis/Leistung: sehr gut |
Ausgabe 10/2000 |
"Das mit Abstand beste Surround-Set, das wir kennen": Referenzklasse
Das Teufel Theater 10/3 Surround EX ist für 9.000 Kubikfuß große Räume lizenziert. Umgerechnet heißt das: Selbst in riesigen Zimmern mit einem Inhalt von rund 255 Kubikmetern (also zum Beispiel 85 Quadratmetern Grundfläche und 3 Metern Deckenhöhe) spielt dieses Set immer noch so, wie es sich die THX-Mannen wünschen.
Teufel investierte in hohen technischen Aufwand, von Titan-Hochtönern über spezielle Membranmaterialien für Tief- und Mitteltöner bis zu teuren Folienkondensatoren in den Frequenzweichen. Nicht zu vergessen die große Anzahl der Chassis, die neben THX-gerechtem Abstrahlverhalten auch optimale Arbeitsbereiche für die einzelnen Schallerzeuger sicherstellen soll. Das ganze 7.1-Set bringt es auf 60 (!) Chassis.
Im Surround-Hörraum von Audio hatte noch nie ein Lautsprecher-Set gespielt, das diesem Erlebnis das Wasser reichen könnte. In Sachen Pegelfestigkeit und körperlich spürbarer Tiefbasswiedergabe hatten wir ja vielleicht nichts anderes erwartet, aber die tonale Ausgewogenheit und die (unabhängig vom eingestellten Pegel) frappierende Nachzeichnung natürlicher Dynamik sowie die Leichtigkeit und Feinauflösung des Theater 10/3 Surround EX erzeugte durchweg staunende Gesichter. 100 Punkte waren der gerechte Lohn, und selbst im Stereo-Betrieb erspielte sich das Teufel-Set noch umwerfende 90 Zähler. Macht zusammen 95 Audio-Punkte - das Theater 10/3 Surround EX ist mit Abstand das beste Suround-Set, das wir kennen, die neue Referenz!
Bilanz: Fantastisch gut klingendes THX-Lautsprecher-Set, das im Heimkino und beim Musikhören überzeugt.
Klang Stereo: sehr gut (90 Punkte) Klang Surround: überragend (100 Punkte) Gesamtbewertung: überragend (95 Punkte) Verarbeitung: gut Preis/Leistung: sehr gut
Referenzklasse" |
Ausgabe 5/00
Leserwahl 2000: Lautsprechersystem des Jahres |
HIGHLIGHT und "bislang bestes Boxenset im AV-Test"
Was dieses gigantische Boxenset loslässt, ist erste Sahne. Es gibt wohl kaum ein zweites Lautsprecherset, das derart souverän aufspielt. Eines vorweg: Wir konnten die Grenzen des Theater 10 nicht ausloten - die Nachbarn hätten sich garantiert beschwert. Das heißt, man kann die Lautstärke weiter und weiter aufdrehen, ohne dass der Klang darunter leidet. Wir waren noch weit von einer etwaigen Dynamikkompression entfernt. So viel zum Pegelpotenzial.
Eine weitere, herausragende Eigenschaft ist die deutliche Auflösung selbst feinster Details. So gehen bei der Bruchlandung eines Raumschiffs auf einem weltbedrohenden Asteroiden im Actionstreifen 'Armageddon' trotz ohrenbetäubendem Getöse auch die feinen Signale der Instrumente im Cockpit nicht unter. Oder nehmen wir 'The Sixth Sense': Hier sind es vor allem leise Töne, die die Handlung begleiten. Ob Schlüsselklirren oder das kurze Klicken des Eherings beim Griff zur Weinflasche, das Theater 10 fördert jede noch so kleine Nuance zu Tage. Andererseits lässt es den Pistolenschuss zum Anfang des Films ohrenscheinlich ohne jegliche Dynamikbegrenzung in Richtung Zuschauer los. Die Spritzigkeit des Boxensets verdient ein Gütesigel Klasse A. In Sachen highfideler Klänge kommen auch Musikliebhaber nicht zu kurz. Tonale Ausgewogenheit und klare räumliche Darstellung sind ohne Fehl und Tadel.
Eines ist sicher: Mit Teufels Theater 10 ist echtes Kinofeeling garantiert.
Lob: Bietet alles, was den Heim-Cineasten begeistert - Basspotenzial, Dynamik, tonale Ausgewogenheit und Unmittelbarkeit. Wünsche: keine
Fazit: Teufel beweist, dass THX-Sound neben erstklassigem Kino zu Hause sehr wohl auch highfidele Klänge vermitteln kann.
Bewertung: sehr gut, Highlight" |
Ausgabe 2/00 und 10/99

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Leserwahl: Die besten Geräte 2000
Die VIDEO-Leser haben entschieden: 31 % von ihnen wählten in der Kategorie "Boxensets über 5.000 DM" Teufels Theater 10 zu ihrem Favoriten.
Ein Ergebnis, das nicht zu erwarten war: Immerhin trat in der gleichen Gruppe auch das 45.500 Mark teure derzeitige Referenzsystem der Redaktion an - normalerweise eine Garantie für einen Sieg in den Leserwahlen der Fachmagazine. Doch die VIDEO-Leser wussten es besser!! Sie entschieden sich für das Top-System aus Deutschland und verwiesen die Referenz auf den zweiten Platz. Für diesen Vertrauensbeweis HERZLICHEN DANK, liebe VIDEO-Leser!
"Grosses Theater
THX-Pionier Teufel liegt mal wieder vorn: Sein Theater 10 ist Europas erstes THX-lizenziertes Lautsprechersystem für 100-Quadratmeter-Räume.
Berlin tut gut. Und beflügelt: Erst vor vier Monaten präsentierte Lautsprecher Teufel der verblüfften THX-Gemeinde das kleinste THX-Select-Boxenset der Welt (video 6/1999). Kurz vor der IFA zeigen die Berliner Boxenbauer nun Größe: Das Theater 10 ist das derzeit einzige THX-Ultra-Lautsprecherset Europas, das THX-Gralshüter Lucasfilm bislang für Räume bis zu 9000 Kubikfuß lizenzierte.
Und das wird wohl auch erst einmal so bleiben. Der Aufwand, ein solches Großsystem zu entwickeln, ist beträchtlich, vom langwierigen Lizenzierungsverfahren gar nicht erst zu reden. Kein Wunder, dass selbst größere Hersteller ihn scheuen. Frage: Waum prescht hier der vergleichsweise kleine Direktvermarkter Teufel vor? Antwort: Die Berliner hatten beste Voraussetzungen. Das Theater 10 basiert auf dem Theater 8 von 1997. Aus den Satelliten M900 entstanden die M990 Ultima - allerdings mit etlichen Verbesserungen. Die Frequenzweichen hat Teufel komplett berarbeitet, die Hoch- und Mitteltöner vertragen wegen der besseren Wärmeableitung noch mehr Leistung. Der ehedem passive Subwoofer ist im neuen M10000 dank einer 350-Watt-Endstufe im Rücken endlich aktiv, den Tieftöner ersetzten die Teufel-Tüftler durch ein noch belastbareres Modell. Denn kaputtgehen dürfen THX-Systeme dieser Anspruchsklasse natürlich nicht - da kennt Lucasfilm kein Pardon. Auch deshalb entstand für den Rear-Bereich ein völlig neuer Speaker: der M900D THX Ultra. Mit seiner enormen Belastbarkeit und Einsatzvielfalt (Dipol, Bipol, Direktstrahler) für jede Art von Tonwiedergabe, seinem stabilen Aufbau und der praktischen Wandhalterung markiert diese Effektbox die Spitze des sinnvoll Machbaren.
Genau da wollen die Berliner hin. Sie unterstreichen diesen Anspruch mit einem - für bisherige Teufelboxen - herausragend gelungenen Finish des Sets: weg vom billigen Folien-Outfit, hin zum edlen Echtholzfurnier. Zu sagen, das Theater 10 ließe sich deshalb nahtlos ins Wohnraum-Ambiente integrieren, ist dennoch übertrieben - dafür sind die Komponenten zu groß und vor allem die Subwoofer mit 64 Zentimetern zu tief. Aber sie strahlen mit ihrer Kombination aus perfektem Schleiflack und feinem Buchenfurnier jenes Flair aus, das anspruchsvolle Heimcineasten von Lautsprechern dieser Preisklasse erwarten dürfen - einfach gediegen. Und noch etwas ist neu bei den Berlinern: die tonale Ausrichtung. Beim Redaktionsbesuch formulierte es Teufel-Entwicklungsleiter Markus Romeis klipp und klar: 'Wir wollen wieder highfideler werden. Eine ausschließlich auf Filmton ausgerichtete Wiedergabe ist nicht mehr zeitgemäß.'
Recht hat der Mann und zudem gute Arbeit geleistet. Gemeinhin 'kleben' die Klangbilder von THX-Konstruktionen an den Schallwänden - das liegt an ihrem symmetrischen Aufbau (siehe Bild unten) und der auf Sprachverständlichkeit getrimmten Abstimmung. Die Stimmenwiedergabe der M990 Ultima ist wunderbar klar und geschmeidig, und dennoch stellt sich im Stereomodus des Theater 10 eine respektable Raumtiefe ein. Hier sind die HiFi-Ambitionen unüberhörbar. Der sanfte Höhenabfall der M990 Ultima wirkt im ersten Moment etwas unspektakulär - ungewohnt für Teufel-Speaker -, ist aber nicht nur für die im Hochtonbereich oft überzogenen Filme perfekt. Das Testerteam erwischte sich dabei, lange Zeit bei den Mahlerschen One-Point-Aufnahmen von Denon zu verharren, ohne - wie üblich - hektisch von einer DVD zur nächsten zu springen. Mit dem Theater 10 lässt sich Musik auf ganz entspannte Art genießen. Einer der Gründe dafür ist die über den gesamten Hörbereich bruchlose Wiedergabe, bei der sich kein Frequenzbereich in den Vordergrund spielt. Selbst Instrumente wie eine große Orgel, die vom Tiefbass bis in die höchsten Höhen reichen, kommen wie aus einem Guss. Das amtierende video-THX-Referenzsystem XXX von XXX beispielsweise tönt zwar in den meisten Fällen spritziger, etwas dynamischer und spektakulärer, aber auch etwas derber, nicht so ausgewogen und so fein timbriert.
Ein weiterer Grund für die angenehme Spielweise des Berlin-Sets ist seine enorme Pegelfestigkeit. Lautstärken bis knapp unterhalb der Schmerzgrenze sind mit ihm so verträglich, weil das Theater 1 0 einfach nicht komprimiert und daher nicht - wie die meisten anderen Systeme - lästig verzerrt. Es beherrscht die gesamte Dynamik-Bandbreite: von ganz leise bis hin zum ohrenbetäubenden Lautstärke-Inferno. Beispiel gefällig? In der ersten Sequenz der 'Stomp out loud'-DVD hängen die Perkussionisten an einem Stahlgerüst irgendwo im Wilden Westen und beginnen mit leisen Schlägen auf kleine Metallgegenstände. Der Rhythmus steigert sich und mit ihm der Pegel. Am Ende hämmert es derartig laut und wuchtig, dass es eine Freude ist. Und das Theater 10 macht voll mit. Seine Subwoofer - übrigens die besten, die bislang im video-Hörraum gestanden haben - sind ein umwerfendes Erlebnis: nicht nur viel Bass, sondern spürbarer, konturierter Druck bis in die Haarspitzen. Und selbst mit solchen Pegeln sind die überzeugenden Satelliten und die famosen Rearspeaker nicht aus der Ruhe zu bringen: Sie spielen immer impulsiv-detailreich und fein ausgewogen.
FAZIT
Teufel hat den schwierigen Balanceakt zwischen HiFi und Filmton perfekt gemeistert. Das Theater 10 ist das beste THX-System, das Video kennt, aber es spielt auch sehr musikalisch. Es passt ins Bild, dass mit den Rear M900D die derzeit besten Effektboxen dieses Team ergänzen. Applaus und Bühne frei für das große Theater 10." |
Ausgabe 2/2000 |
"Im Hörraum begeisterte das Theater 10 augenblicklich mit einer famosen Raumabbildung sowie einem großen, tiefreichenden Klangbild und rechtfertigte somit vollauf seine geometrischen Dimensionen. Der Gesamteindruck bleibt beim Teufel immer homogen wie aus einem Guss. Auch die Spritzigkeit, insbesondere in den Mittellagen, und der immense Detailreichtum wirkten fesselnd.
Wer richtig großen Kinoton will, darf keine Kompromisse machen und liegt mit dem Theater 10 genau richtig. Sprachverständlichkeit vom Feinsten, Dynamik, die Spaß macht. Flugzeuge krachen über einen hinweg, Explosionen könnten kaum realistischer sein. Es wird schwer sein, etwas noch Besseres zu finden.
Klang: 1+ Verarbeitung: 1+ Preis/Leistung: sehr gut Testergebnis: 1+, Referenzklasse" |
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"Die gesamte Anlage spielt enorm souverän auf, selbst wenn der Soundtrack heftigste Tiefton- und Dynamik-Attacken vorgibt. Aber ebenso gut beherrscht sie die zarteren Töne: Akustische Finessen sind seine besondere Spezialität, auch und gerade dann, wenn Musik das Programm bestreitet. Das Theater 10 gehört zu den besten Heimkino-Lautsprecheranlagen, die derzeit zwischen Hollywood und Wladiwostok gebaut werden. " |
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