Adjusted Group Delay Die AGD-Technologie von Teufel vereint zwei technisch eigentlich widerstrebende Aspekte: ein ausgeglichener Frequenzgang steht einem zeitgenauen Abstrahlen unterschiedlich platzierter und dimensionierter Hoch- und Mitteltöner diametral entgegen.
Durch umfangreiche Messungen, intensive Hörvergleiche und konstruktive Besonderheiten ermöglicht die AGD-Technologie eine zeitkorrigierte, laufzeitoptimierte Darstellung bei linearem Frequenzgang.

Wie aus nebenstehender Skizze ersichtlich, sind Hochtonchassis und Tieftonchassis vertikal auf gleicher Linie angeordnet. Dadurch ist die akustische Abstrahlebene beider Schallquellen bei gegebener Trennfrequenz identisch. Im Zusammenhang mit einer entsprechenden Anpassung der Frequenzweiche und deren Filter hat das eine Verbesserung des Impulsverhaltens zur Folge, was in einer besseren Durchhörbarkeit des Klanggeschehens mündet.
Die Skizze macht außerdem deutlich, dass der Hochtöner-Waveguide asymmetrisch geformt ist, um die horizontale Abstrahlebene der Hochton-Kalotte trotz angewinkelter Schallwand waagerecht zu halten. Einerseits werden durch diese Formgebung des Waveguides die Schallreflexionen an der Kante zwischen Mittel- und Hochtöner reduziert (definierte akustische Bündelung), andererseits bewirkt der Waveguide, dass die Schallanteile des Hochtöners nicht frei nach oben abgestrahlt werden und somit die Wiedergabe hoher Frequenzen von der Entfernung des Hörplatzes variieren würde.
Durch die definierte Formgebung des Waveguides wird zudem die Effizienz des Hochtöners zum unteren Rand seiner Bandbreite verbessert und somit dessen Hub vermindert, was der Belastbarkeit und Verzerrungsarmut zu Gute kommt.
Dauerhafter Hörgenuss Die T-Serie ist entwickelt worden um eine langfristiges Hörvergnügen zu ermöglichen. Kurzeitiges Beeindrucken durch unnatürliche Bassbetonung oder scharfe Höhen ist den Boxen fremd. Die T-Modelle in verbesserter Mk2-Ausführung stehen für anspruchsvollen und ermüdungsfreien Musikgenuss auf lange Sicht.
Hierzu erfolgte eine Abwägung verschiedener Aspekte der meßtechnischen Optimierung (Amplituden-Frequenzgang, Sprungantwort, Phasenverlauf, Abstrahlverhalten, Klirrverhalten) durch umfangreiche Hörtests.
Wohnraumintegration Die T-Serie ist akustisch auf eine Nutzung im normalen Wohnzimmer nuanciert abgestimmt worden. Ziel: eine natürliche Wiedergabe ohne Bass- und Höhenbetonungen vergangener Epochen und Einrichtungsstile (übermäßig bedämpfter Wohnraum).
Heutige Wohnraumgestaltungen unter dem Fokus einer minimalistischen Klarheit und Übersichtlichkeit erfordern eine andere akustische Gestaltung eines Lautsprechers als früher. Der "Badewannenfrequenzgang" mit ausgeprägten Bass- und Höhenanteilen für vielmöblierte, deswegen bedämpfte Wohnräume der Vergangenheit ist in modernen Zimmern ganz und gar unangemessen.
Der Vorführeffekt Beim Hörvergleich im HiFi-Studio gewinnt immer die lautere Box mit den spektakulären Bass- und Höhenanteilen. Leider erweisen sich diese "Tugenden" im heimischen Wohnzimmer später als anstrengend bis störend.
Teufel als Direktversender muss sich dieser Situation im HiFi-Studio nicht stellen - hier zählt nur: wie klingt die Box bei Ihnen zu Hause optimal. Das ist unser Ziel. Probieren Sie es aus – 8 Wochen lang gilt das Rückgaberecht.
Besserer Hochtöner Der neue ventilierte Hochtöner sitzt im nochmals optimierten Waveguide. Das Resultat: Stehwellen werden unterbunden, die Belastbarkeit wurde erhöht, die Schallabstrahlung verläuft gleichmäßiger. Dadurch ergibt sich eine hohe Brillanz und Präsenz des Hochtonbereiches. Zudem müssen Sie nicht mehr genau im Sweet Spot sitzen, um optimalen Stereo-Sound zu genießen.
Bessere Ankopplung Der Mitteltöner liegt nun höher, also dichter am Hochtöner. Die Wiedergabe wirkt dadurch plastischer, da der Lautsprecher mehr wie eine Punktschallquelle wirkt. Der Mitteltöner setzt zudem ab einer tieferen Frequenz ein, was nochmals das Rundstrahlverhalten verbessert.
Mitteltöner 
Für die mittleren Frequenzen zeigt sich ein speziell mit der Klippel-Messtechnik optimierter 135-mm-Treiber mit leichter, steifer Zellulose-Membran, sitzend im stabilen, strömungsoptimierten Metall-Korb verantwortlich. Die große 32-mm-Schwingspule macht auch bei hohen Lautstärken nicht schlapp und sorgt so für extrem geringe Verzerrungen. Der Mitteltöner agiert im eigenen Gehäuseteil, um Einflüsse anderer Treiber auszuschließen.
Tieftöner Auch hier kommt ein speziell mit der Klippel-Messtechnik optimierte Tieftöner mit hochfester 135-mm-Kevlar/Fiberglas-Membran, Langhubsicke und stark belastbarer 32-mm-Schwingspule zum Einsatz. Das Ergebnis: Analytischer, präziser Bass ohne oberflächlich beeindruckenden Bass-Sumpf.
Die penibel abgestimmte Downfire-Bassreflexkonstruktion mit großflächigem Reflexrohr drückt die Grenzfrequenz auf 48 Hz.
Frequenzweiche Die Hochleistungsfrequenzweiche wurde aus besonders verzerrungsarmen Bauteilen (Folienkondensatoren beim Hochtöner) aufgebaut und gewährlesitet eine präzise Zuordnung der einzelnen Frequenzanteile an die zuständigen Treiber.
Gehäuse und Design Alle Membranen sind in Schwarz gehalten, der Korpus der Töner erhielt eine Gunmetal-Lackierung in Titan, außerdem ist das Gehäuse nun in Sapelli-Schwarz – einem tiefen Schwarz mit dezentem Grauanteil gehalten. Die T 400 Mk2 spricht damit eine eindeutige Sprache: Reinrassiger HiFi-Sound zurückhaltend präsentiert. Das Gehäuse ist für die Aufnahme von Teufel-Spikes vorbereitet. Ab Werk befinden sich Gummifüße im Lieferumfang.
Position Wegen neutral-nuancierter Abstimmung und Downfire-Bassreflex-Konstruktion kann eine wandnahe Position in Betracht gezogen werden, aber auch die freie Platzierung im Raum ist uneingeschränkt möglich. Optimierte Waveguides definieren das Abstrahlverhalten um frühe Reflexionen bei unvorteilhafter Aufstellung zu minimieren.
Alles dient dem Ziel eines ruhigen, dabei aber jedes Detail freilegende, klar durchzeichnendem Klangbild von natürlicher Dynamik.
Die massive Sockelplatte wurde für die Aufnahme von Teufel-Spikes vorbereitet, ab Werk befinden sich Gummifüße im Lieferumfang.
Anschluss 
Das Anschlussterminal ermöglicht die weitere Optimierung der Wiedergabe durch Bi-Wiring oder Bi-Amping. Die vergoldeten Schraubklemmen nehmen Anschlusskabel mit bis zu 4 mm² auf.
Passende Verstärker Die T 400 Mk2 arbeitet mit allen Verstärkern, die über eine Sinusleistung von mindestens 50 Watt pro Kanal verfügen, prima zusammen. Dank der maximalen Belastbarkeit von 180 Watt können aber auch kräftige Verstärkerboliden angeschlossen werden, um lautstark und pegelfest größere Räume bis 35 m² zu befeuern.
Was sind die Vorteile der neuen T 400 Mk2 gegenüber der alten Version?