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Teufel und TU Clausthal bergen seltene Schätze in Lautsprechern

Teufel und TU Clausthal bergen seltene Schätze in Lautsprechern Lautsprecher Teufel aus Berlin unterstützt die niedersächsische TU Clausthal bei ihrem Forschungsprojekt SEMAREC zur Rückgewinnung Seltener Erden. Teufel, Europas größter Hifi-Direktvertrieb, setzt vor allem Neodym-Eisen-Bor-Magnete in Lautsprecher-Schallwandlern ein, da diese eine hohe Leistung mit vergleichsweise geringem Gewicht vereinen. Neodym-Eisen-Bor-Magnete setzen sich zu etwa einem Drittel aus Seltenen Erden (unter anderem Neodym und Dysprosium) zusammen.

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Seltene Schätze in Lautsprechern

Die Seltenen Erden werden seit dem Jahr 2008 auf der Liste der kritischen Rohstoffe der Europäischen Kommission geführt, da für diese ein hohes Versorgungsrisiko besteht. Die TU Clausthal erforscht mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Verfahren, um Seltene Erden zu wirtschaftlichen Konditionen in einem Recyclingprozess zurückzugewinnen.

„Wir haben uns über die Anfrage der TU Clausthal gefreut und spontan unsere Unterstützung zugesagt, denn das Thema betrifft uns unmittelbar“, kommentiert Sebastian Drawert, General Manager Marketing bei Teufel. „Wir sind uns unserer ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und können so einen kleinen Teil zur Rückgewinnung dieser raren Rohstoffe beitragen, auf die wir auch selbst angewiesen sind.“

Potenzial für erhebliche Rohstoffmengen

„Die unbürokratische und großzügige Unterstützung durch Lautsprecher Teufel ermöglicht es uns, einen für das Recycling von Seltenen Erden interessanten Stoffstrom auf sein Recyclingpotential hin zu untersuchen und für diesen Ansätze für eine mechanische Aufbereitung zu entwickeln“, freut sich Diplom-Ingenieurin Sabrina Schwarz von der TU Clausthal. „An den Lautsprechern sollen in einem ersten Schritt manuelle Demontagestudien durchgeführt werden, um das
Rückgewinnungspotential besser abschätzen zu können und geeignete Ansätze für die mechanische Aufbereitung zu identifizieren. Darauf aufbauend soll ein mechanisches Aufbereitungsverfahren an der TU Clausthal bis in den Technikumsmaßstab entwickelt werden, das anschließend beim Projektpartner Electrocycling in Goslar im Industriemaßstab getestet werden soll.“

Das Berliner Hifi-Unternehmen stellt für das Projekt eine insgesamt dreistellige Zahl an Lautsprechern und Subwoofern aus Kundenretouren und Garantiefällen zur Verfügung. Gelingt das Projekt in gewünschter Weise und bewährt sich das entwickelte Verfahren, werden damit in Deutschland erstmals relevante Mengen der für viele Zukunftstechnologien wie Elektromobilität, Windkraft und Leuchtstoffe besonders wichtigen Seltenen Erden aus Sekundärrohstoffen gewonnen.
Pressekontakt
Florian Weidhase
Presse & PR
Lautsprecher Teufel GmbH
florian.weidhase_ext@teufel.de
0911-66442552
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